
Tischtennis und Themenabend mit
Rainer Schmidt am 17.
April 2010 in Pfrondorf



Am
Samstag 17. April 2010 fand im Rahmen der "Woche für das Leben" ein
Tischtennis-Schauturnier und thematischer Abend mir Rainer Schmidt statt. Rainer
Schmidt, Jahrgang 1965 wurde ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten
Oberschenkel geboren. Seine sportliche Karriere begann 1977 im Tischtennisverein
Homburg, 1980 wurde er für den Behindertensport entdeckt. Bereits 1983
wurde er in den Nachwuchskader der Nationalmannschaft des Deutschen Behinderten
Sportverbandes berufen. Als Jugendlicher besuchte er den CVJM in Winterborn und
später Bierenbachtal. Verschiedene Glaubensfragen führten ihn im Alter von 26
Jahren ins Theologiestudium. Er absolvierte sein Vikariat in Köln-Stammheim und
war Pfarrer zur Anstellung in Altenberg, Schildgen. Derzeit arbeitet er als
Referent im Pädagogisch-Theologischen Institut in Bonn. Als Tischtennisspieler
nimmt Herr Schmidt an mehreren Weltranglistenturnieren im Jahr teil und
qualifiziert sich für die Europa- und Weltmeisterschaft und Paralympics. Er hat
bereits zwei Bücher geschrieben zum Thema "Spielend das Leben gewinnen -
was Menschen stark macht" und "Lieber Arm ab als arm dran - Grenzen
haben, erfüllt Leben" in denen er fröhlich aus seiner Perspektive erzählt,
was es bedeutet, mit einer offensichtlichen Einschränkung zu leben.



Rainer Schmidt besuchte im Rahmen der "Woche für das Leben" den Kirchenbezirk
Tübingen. Am 17. April 2010 gab es um 16.00 Uhr es ein kleines
Schauturnier gegen Kinder und Jugendliche vom Sportclub Pfrondorf und um 19.00
Uhr einen thematischen Abend "Mit Grenzen leben", mit anschließendem kurzen
Spiel gegen einen guten Spieler geben, das Schmidt knapp gewann.. Es war ein interessanter Abend nicht nur für
Tischtennisbegeisterte.
Weitere Infos zu Rainer Schmidt gibt es bei:
schmidt-rainer.com
Chancen der Eichenkreuz-Sportarbeit

Ein stärkeres Bewusstsein
für die Chancen der Eichenkreuz-Sportarbeit forderte der fachliche Leiter des
Evangelischen Jugendwerkes in Württemberg (ejw), Jürgen Kehrberger. Beim Treffen
der Sport-Mitarbeiter im Kirchenbezirk Tübingen am Montag, 17. November 2008
erklärte er, die Frage müsste lauten: „Was müsste passieren, dass jemand in eine
Sportgruppe kommt und sich wohl fühlt ?“ Der fachliche Leiter zeigte sich
dankbar darüber, dass sich in der Eichenkreuz- Sportarbeit im Kirchenbezirk
Tübingen 100 ehrenamtliche Mitarbeiter in ganz unterschiedlichen Sportarten
engagieren. Neben den klassischen Bereichen wie Handball, Fußball und Volleyball
gibt es aber auch Tischtennis, Indiaca und Basketball. Kehrberger stellte
heraus, dass die Sportgruppen ihr großes PLUS herausstellen müssen. Gerade die
christliche Sportarbeit kann Milieugrenzen überwinden, indem sie bereit ist,
auch Schwächere und am Rand stehende zu integrieren. Neu Hinzukommende würden
den Teamgeist, das geistliche Profil und die Gemeinschaft der Sporttreibenden
und Gruppenleiter schätzen. Über das Kennen lernen von Christen hätten nicht
wenige Christus selbst kennen gelernt.
Frank Wurster
Sport-Mitarbeiter-Treff am 17. November
Am
Montag, 17. November 2008 fand der diesjährige Sport-Mitarbeiter-Treff in
Tübingen im CVJM-Haus statt.
Schwerpunkt an diesem Abend war das Thema:
“Eichenkreuz-Sportarbeit - im CVJM !?“, damit verbunden gegenseitiges
Wahrnehmen und Eingebundensein (Erfahrungen) der Sport-Mitarbeiter im CVJM und
Mitarbeiterkreis, Vernetzung und Unterstützung beim missionarischen Handeln. Mit
Jürgen Kehrberger, seit einem Jahr Fachlicher Leiter im Evangelischen Jugendwerk
in Württemberg (ejw), konnten die Teilnehmer interessante, neue und hilfreiche
Aspekte betrachten und vertiefen. Daneben wurde die Chance genutzt, Jürgen
Kehrberger kennen zu lernen und ihm und damit auch dem ejw die Anliegen der
Sport- und Jugendarbeit aus Tübingen weiter zu geben. Nach dem thematischen Teil
und den allgemeinen Infos zur Sportarbeit, setzten sich die Sportmitarbeiter in
Untergruppen zusammen um weitere Absprachen zu treffen.
Frank Wurster
(Bezirksjugendreferent)
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