Abend für Verantwortliche

Was das Arbeiten in einem Schaufenster mit Beziehungen zu tun hat, konnte man an diesem Abend erfahren.

Der erste Schritt zu einer Beziehung ist, dass man gesehen wird. Und so hat Christoph Schneider vor einigen Jahren seinen Arbeitsplatz als Jugendreferent in der Jugendkirche Choy in ein Schaufenster gegenüber einer Bushaltestelle verlegt. Die Jugendlichen an der Bushaltestelle haben ihm während des Wartens beim Arbeiten zugeschaut. Und als er in der Schule als Sozialarbeiter angefangen hat, wusste viele: Du bist doch der aus dem Schaufenster. 

Inzwischen ist Christoph Schneider beim Evang. Jugendwerk in Württemberg angestellt. Als Referent der "Beziehungsinitiative" war er zu Gast beim „Abend für Verantwortliche“. Er lebt seinen Arbeitsbereich durch und durch. Darüber konnten sich die rund 30 Verantwortlichen an dem Abend überzeugen - nicht nur durch diese Geschichte.

Nach dem gemeinsamen Start mit einem Fleischkäse-Essen forderte Christoph Schneider alle auf  in neu gebildeten Tischgruppen über Beziehungen unterschiedlicher Art ins Gespräch zu kommen. Eine Frage war: "Wieso bist du noch in der Jugendarbeit aktiv?" Es gab nur zwei Antwortmöglichkeiten. Diese haben sich in  Christophs Arbeit bei vielen Gesprächen herauskristallisiert: 1) Wegen den Menschen mit denen man in der Jugendarbeit unterwegs ist oder 2) wegen Jesus und dem eigenen Glauben. Tatsächlich ist es sicher oft eine Mischung aus beidem. Daher war es besonders spannend, sich auf einer Seite zuordnen zu müssen.  

Am Beispiel von Philippus und Nathanael zeigte Christoph dann weiter wichtige Punkte und Werkzeuge für die Beziehungsarbeit auf. Wie auf dem Foto zu sehen ist, fesselte Christoph alle mit seinem lebendigen Vortrag.

 

Der nächste Impulstag Beziehungsbrücken bauen ist am 23.02.2019 in Tuttlingen.

Weitere Infos zum Thema gibt es dort oder auf der Website der Beziehungsinitiative des ejw.