115 Konfirmanden laufen für den Kongo

Bei schönstem Herbstwetter sind Konfis aus 11 Gemeinden viele Runden um den Anlagensee gelaufen. Der Erlös geht in den Kongo.

Ein Samstagmittag am Anlagensee in Tübingen. Bei schönem Herbstwetter sind Familien, Radfahrer und viele Spaziergänger unterwegs. Und mittendrin: afrikanische Trommelrhythmen und 140 Personen, die für einen guten Zweck um den Anlagensee laufen. 

Der Konfilauf des Difäm (Deutsches Institut für ärztliche Mission) und des ejt brachte wieder so manchen Passanten zum Staunen. In einem kurzen Auftakt erzählte David Zeitvogel von seinen Erfahrungen im Kongo. Dort gründete er 2012 mit seinem Bruder "Umoja Café", eine kleine Kaffeerösterei in der Einheimische Arbeit gefunden haben. Dr. Gisela Schneider, die Direktorin des Difäms, gab den Konfirmanden noch einige Informationen zum Spendenprojekt des Laufes mit. Außerdem hatte sie ein Büchlein mitgebracht, in dem alle Anwesenden Grüße an den Friedensnobelpreisgewinner Dr. Mukwege schreiben durften. Das Difäm arbeitet schon einige Jahre mit Dr. Mukwege zusammen und das Büchlein wird im dann in Oslo bei der Verleihung des Friedensnobelpreises übergeben.

Aber dann ging es ans Laufen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen starteten die Konfirmanden auf die Runde um den Anlagensee. Eine Stunde hatten sie Zeit, um möglichst viele Runden und damit Spendengelder zu erlaufen. Die Sponsoren dafür hatten sich die Gruppen im Vorfeld in ihren Kirchengemeinden, Familien und bei Bekannten gesucht. Der schnellste Konfirmand lief in diesem Jahr 21 Runden, andere liefen etwas gemütlicher aber alle mit großer Motivation.

Am Ende haben die Konfirmanden mit 1639 Runden um den Anlagensee etwa 12 000 Euro an Spendenzusagen für die Gesundheitsversorgung im Kongo erlaufen.

Eine starke Leistung, für die wir herzlich "Danke" sagen.

 

Wer sich über die Arbeit des Difäm informieren möchte, kann das hier tun.

Mehr über "Umoja Café" ist hier zu lesen. Dort gibt es auch einen Shop, in dem der Kaffee bestellt werden kann.